Die Überbauung « 1158 » vereint moderne Architektur, nachhaltige Energiekonzepte und hochwertige Wohnqualität zu einem attraktiven Lebensraum in Amriswil.
GESCHICHTE UND LAGE
Die Gemeinde Amriswil (TG) profitiert von ihrer zentralen Lage als Verkehrsknotenpunkt in der Ostschweiz. Das schöne Städtchen mit rund 15'000 Einwohnern liegt nur 10 Minuten vom Bodensee und 20 Minuten von St. Gallen entfernt. Zürich erreicht man mit dem Zug nach einer Stunde Fahrzeit. Mit dem Wasserschloss Hagenwil oder dem Naturschutzgebiet Hudelmoos verfügt Amriswil über attraktive Nahausflugsziele im Grünen. Am nördlichen Stadtrand, zwischen Fischenhölzli- und Weiherstrasse, hat der Totalunternehmer HRS Real Estate AG auf einer grünen Wiese die Überbauung « 1158 » mit vier Mehrfamilienhäusern realisiert. Das Areal in der Nähe des Bahnhofs wurde von der HRS Investment AG gekauft und entwickelt.
KONZEPT UND ARCHITEKTUR
Die Überbauung « 1158 » zählt insgesamt 32 Eigentumswohnungen sowie eine über die Fischenhölzlistrasse erschlossene Tiefgarage mit 58 Parkplätzen. Die vier Gebäude mit jeweils acht Wohnungen sind als Punktbauten jeweils leicht zueinander verschoben angeordnet und fügen sich harmonisch in die bestehende Siedlungsstruktur mit Ein- und Mehrfamilienhäusern ein. In Nord-Südrichtung führt ein schöner Gartenweg zwischen den Bauten hindurch und verbindet damit die Weiherstrasse mit der Fischenhölzlistrasse. An dieser Erschliessung angeordnet sind jeweils peripher die Zugänge zu den Wohnbauten. Im Zentrum der Siedlung befindet sich ein grossszügiger, begrünter Gemeinschaftsplatz.
Die Flachdachbauten bestehen aus einer Kompaktfassade. Durch die Anordnung der Fenster und die unterschiedliche Ausbildung des Fassadenputzes wird eine horizontale Gliederung erzielt. Dies unterstreicht die Formsprache der Gebäudevolumen. Die Überbauung erhält eine moderne, zeitgemässe Wirkung. Die Farbigkeit der Gebäude ist in warmen Grün- und Gelbtönen zurückhaltend gewählt. Mit der selbstverständlich wirkenden Umgebungsgestaltung entsteht ein einheitliches und stimmiges Gesamtbild.
BESONDERHEITEN UND HERAUSFORDERUNGEN
Der lehmhaltige Baugrund mit schlechter Sickerfähigkeit führte zu Schwierigkeiten wie Böschungsbrüchen und -rutschen. Dadurch entstand ein Zeitverlust von drei Monaten, der dank diversen Optimierungen ausgeglichen werden konnte. Wegen engen Platzverhältnissen war auch die Baulogistik eine spezielle Herausforderung. Dank einer guten Koordination und Kommunikation mit allen Beteiligten konnte die Überbauung trotzdem pünktlich übergeben werden.
ENERGIEKONZEPT UND NACHHALTIGKEIT
Die Gebäude werden über eine Wärmepumpe mit Erdwärmesonden geheizt. Auf jedem Haus befinden sich 30 PhotovoltaikModule, die eine Leistung von 13.05 kWp aufweisen.





